So läuft der Fototag – Schritt für Schritt
Ein guter Fototag ist zu achtzig Prozent Vorbereitung. Die restlichen zwanzig Prozent sind der Grund, warum ich diesen Beruf liebe. Hier sehen Sie beides.
106 Sekunden – die Zahl hinter meinem Konzept
Der Junge auf diesem Bild stand genau 106 Sekunden vor meiner Kamera. Das ist ungefähr das Zeitfenster pro Kind: knapp zwei Minuten. Klingt kurz? Ist es auch – und genau deshalb funktioniert es.
Kinder haben keine Lust auf lange Fototermine. Die ersten Sekunden vor der Kamera sind die ehrlichsten: Da ist die Neugier noch da und die Pose noch nicht. Meine Aufgabe ist, in diesem Fenster zu arbeiten. Das gelingt nicht durch Hektik, sondern durch Vorbereitung: Die Sets stehen, das Licht sitzt, die Abläufe sind eingespielt. Druck kann jeder. Leichtigkeit ist Handwerk.
Phase 1 – Vor dem Fototag
- Vorgespräch (telefonisch oder vor Ort, ca. 15 Minuten): Klassenzahl, Räume, Besonderheiten, Wunschtermin. Datenschutz
- Zeitplan:Der Ablaufplan richtet sich nach den Schulbedürfnissen und kommt aus der Schule.
- Elterninfo: Eine fertige Vorlage mit allen Informationen und die Einwilligungserklärungen kommen ca. 3 Wochen vor dem Fototag, fertig.
Aufwand für die Schule bis hierhin: ein Telefonat, eine Elterninfo und ein Ablaufplan.
Phase 2 – Der Fototag
Aufbau vor Unterrichtsbeginn. Ich baue grundsätzlich mehrere Sets auf. Neu ist die Idee den Fototag nach draußen zu verlegen. Aber wir leben nicht in Kalifornien und schauen was möglich ist.
35 bis 45 Minuten pro Klasse, je nach Klassengröße. Die Klassen kommen nacheinander nach Zeitplan. Enthalten sind:
- Das Klassenfoto – das wichtigste Bild des Tages.
- Einzelportraits an wechselnden Sets – der Wechsel hält die Energie hoch.Es gibt immer etwas Neutrales und für die Kids was cooles.
- Freundefotos – zu zweit oder zu dritt, weil mit besten Freunden der Spass am Größten ist.
Auf Wunsch zusätzlich: Einschulungsfotos mit Schultüte – gehören zum ersten Schuljahr einfach dazu. Geschwisterfotos, diese aber vielleicht an Zeiten nach dem Unterricht.
Zu den Hintergründen: Tonnenweise Kulissen sind kein Qualitätsmerkmal. Meine Hintergründe male ich zum Teil selbst oder wähle nur die aus, die ich wirklich mag – ich muss ja am längsten draufschauen.
Phase 3 – Nach dem Fototag
- Bildvorauswahl und Grundoptimierung durch mich – behutsam, keine Weichzeichner-Orgien. Die Kinder sollen aussehen wie sie selbst.
- Onlineshop: Spätestens eine Woche nach dem Fototag stehen alle Bilder bereit. Am Besten direkt mit den Zugangsdaten anmelden. Infos kommen dann per Mail.
- Bestellung und Versand laufen komplett über mich und meinen deutschen Fachdienstleister – DSGVO-konform. Die Schule sammelt kein Geld ein und verteilt keine Tüten.
Aufwand für die Schule nach dem Fototag: null.
Was ist, wenn ein Kind nicht möchte?
Dann wird es nicht gedrängt. Meist hilft ein bisschen Zeit und die Möglichkeit, erst zuzuschauen – oft wollen die Kinder dann doch, wenn sie sehen, dass die anderen Spaß haben. Und wenn nicht, ist auch das in Ordnung. Ein erzwungenes Foto will am Ende sowieso niemand kaufen.
Klingt nach einem Plan?
Dann fehlt nur noch ein Termin. Fordern Sie das Konzept mit Preisliste an oder rufen Sie direkt an.