Nach der medizinischen Expertin Dr. med. Clara Schlaich* aus Hamburg besteht beim Fototag nur eine sehr geringe Ansteckungsgefahr.
Die größtmögliche Sicherheit erreichen wir durch Einhalten des Abstands von 1,50 m. Kontaktloses Fotografieren mit längeren Brennweiten ist gar kein Problem und sogar in „normalen“ Zeiten ist ein größerer Abstand üblich.
Es besteht prinzipiell und nach heutigem Wissensstand kein Risiko sich über die Berührung von Flächen anzustecken. Diese desinfiziere ich auch nach jeder Gruppe, ebenso wie Hintergründe und Accessoires. Eine Gruppe oder Klasse, die den Tag zusammen verbringt, gilt als Infektionsgemeinschaft.
Das Fotografieren mit Maske ist nicht sinnvoll und nicht notwendig so lange der nötige Abstand eingehalten werden kann.
Auf Wegen innerhalb der Einrichtung trägt der Fotograf selbstverständlich einen Mund- und Nasenschutz.
Die Kinder sollten die Hände gewaschen haben bevor sie den Raum betreten. Maximal 2 Kinder sollten sich zur gleichen Zeit mit nötigem Abstand im „Studio“ aufhalten.
Alle Maßnahmen, alle Wünsche und alle Handlungen werden mit der Schul- bzw. Kitaleitung besprochen und entsprechend um weitere Maßnahmen ergänzt. Organisation sollte von der Einrichtung vorgenommen werden. Schön ist es, wenn eine Aufsichtsperson, die sowieso in der Klasse oder Gruppe tätig ist, aushilft.
Wenn die nötigen Abstände gewährleistet sind, steht einem, trotz allem, schönen Fototag nichts im Weg.
Familienfotos sind nur mit der Kernfamilie möglich.

* (Sie ist u.a. Infektologin, Betriebsärztin, war in der Nationalen Kommission für Infektionsepidemologie am Robert-Koch-Institut)